Am 20.09. traf sich die Projektgruppe in der Teenkiste in Aurich. Vereinbart wurde beim letzten Treffen, dass verschiedene Orte der Jugendarbeit in der Region besucht werden sollen, um miteinander die Bedingungen für Jugendarbeit aus eigener Anschauung kennenzulernen. Die Teenkiste, ein offenes Angebot für Jugendliche in der Auricher Innenstadt, ist durch 3 Mitarbeitende im Projekt vertreten.

Nach einer kurzen Darstellung der Gastgeber ihrer Arbeit, ihrer Fragen und Herausforderungen ging es weiter mit der Sichtung der Ergebnisse des gemeinsamen Wochenendes in Verden. Die dort entstandenen Filme und Statements zur Frage „Was wollen wir in unserer Jugendarbeit bewegen?“ wurden gesichtet. 4 Themenbereiche wurden herausgefiltert, zu denen jetzt jeweils eine Arbeitsgruppe, Wünsche und Forderungen an den Kirchenkreis erarbeitet und  formuliert. Die 4 Themen sind:  Social Media, freies W-LAN in Gemeindehäusern, die Raumsituation für Jugendarbeit und Logo-Fragen der Evangelischen Jugend. Nachträglich entstand eine fünfte Gruppe, die sich mit der Mobilität im ländlichen Raum und notwendigen Fahrzeugen für die Jugendarbeit beschäftigt.

In einer zweiten Phase versuchten die Teilnehmenden zu beschreiben, was die „Marke Evangelische Jugend“ für sie und für andere ausmacht, welche Voraussetzungen es braucht, damit sie gelebt und gestaltet werden kann. Diese Überlegungen fließen in die Entwicklung von Wünschen, Forderungen und Aktionen ein.

Die Projektgruppe hat zwischenzeitlich für eine intensive Vernetzung vieler Ehrenamtlicher im Kirchenkreis gesorgt, so dass Themen und Neuigkeiten ausgetauscht und Beteiligung an Meinungsbildern oder Vorbereitungen für Aktionen leichter werden. Für die Projektbeteiligten ist es motivierend zu sehen, wie viele Engagierte in den Regionen unterwegs sind und Informationen  teilen und  nutzen.

Zum 22.11. laden die Jugendlichen den Superintendenten des Kirchenkreises Aurich, Herrn Tido Janssen, zu einem Gespräch über bisherige Erkenntnisse des Projektes, sowie Wünsche und Fragen zur Jugendarbeit im Kirchenkreis ein. Darüber hinaus wird der Besuch im Kirchenkreistag im kommenden Jahr geplant werden. Stück für Stück entstehen so Bausteine, die zu einer Konzeptentwicklung für die Jugendarbeit beitragen können. Im Januar wird es mit neuem Schwung weitergehen!